Verfasst von: bisschenparanoid | 5. April 2011

Anonymität im Web

Project Tor

Project Tor

Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Zu diesem Zweck gibt es jedoch mittlerweile zahlreiche Anonymisierungsdienste.

Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Die eigene IP-Adresse kann vom abgefragten Server gesehen und auch gespeichert werden. Anhand der Provider-Logs können diese Daten sogar Personen direkt zugeordnet werden. Dies können zwar in Deutschland nur die Behörden. Angesichts aktueller Entwicklungen wie der Vorratsdatenspeicherung jedoch haben trotzdem viele Benutzer das Bedürfnis nach Anonymität. In autoritären Regimes wie beispielsweise China und dem Iran kann es für Dissidenten sogar sehr wichtig sein, sich anonym im Internet bewegen zu können.

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Verfasst von: bisschenparanoid | 5. April 2011

Bundesinnenminister betont Wichtigkeit der Vorratsdatenspeicherung

Bundesinnenminister

Bundesinnenminister

In der derzeit laufenden Debatte über eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland meldete sich nun auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zu Wort. Er forderte Bundesjustiziminsterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf, ihren Widerstand gegen eine umfassende Neuregelung aufzugeben und zu verhandeln. Ähnlich hatten sich zuvor schon Parteifreunde geäußert.

Erst am Wochenende hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller, die Wichtigkeit der Vorratsdatenspeicherung betont und Leutheusser-Schnarrenberger mangelnde Verhandlungsbereitschaft vorgeworfen. Nun bekräftigte Friedrich – der schon seit Jahren als Befürworter der Vorratsdatenspeicherung und ähnlicher Sicherheitsmaßnahmen gilt – die Position seines Parteifreundes. Lies mehr …

Cloud Computing Für kostenlose Cloud-Angebote zahlen die Nutzer mit ihren Daten. Private Fotos, Videos und Tagebücher mit Freunden in aller Welt teilen, den Termin für die nächste Vorstandssitzung des Tennisvereins koordinieren, im Thailandurlaub auf Adressen und wichtige Dokumente zugreifen, im Geschwisterkreis ein gemeinsames Erinnerungsbuch für die goldene Hochzeit der Eltern erstellen – Cloud-Computing macht’s möglich. Flickr, YouTube, Doodle, Dropbox oder Google Docs heißen die entsprechenden Dienste, täglich werden es mehr. Lies mehr …

Verfasst von: bisschenparanoid | 18. Februar 2011

FBI will Abhör-Zugriff auf Social Networks

Nach 20 Jahren kontinuierlicher Lobbyarbeit verabschiedet sich die US-Bundespolizei FBI angeblich von ihren Forderungen nach einem Generalschlüssel für alle verschlüsselte Kommunikation. Stattdessen erhöht sie den Druck, die US-Abhörregelung CALEA auf Social Networks zu erweitern.
Dem FBI reichen die Zugriffsmöglichkeiten auf elektronische Kommunikation nicht mehr aus: Die US-Bundespolizei hat begonnen, für eine Ausweitung der Überwachung auf proprietäre Chatdienste (z.B. iChat, Spielekonsolen), Mikroblogs wie Twitter und Social Networks zu lobbyieren. Gleichzeitig verzichten die Fahnder scheinbar auf die seit über 20 Jahren forcierte Forderung nach einem Universalschlüssel für alle in den USA zugänglichen Kryptografietechniken…weiterlesen auf Spiegel Online

Verfasst von: bisschenparanoid | 4. Februar 2011

Programm Einstein: 3 USA setzen auf Cyber-Abwehrsystem

Das US-Heimatschutzministerium wird im Laufe des nächsten Jahres ein neues Abwehrsystem gegen Computer-Angriffe einführen. Die Software namens “Einstein 3″ entdeckt Eindringlinge in öffentlichen Netzen und unterbricht automatisch verdächtige Aktivitäten, berichtet der Online-Dienst Infosecurity.

Derzeit arbeitet die Behörde an der Installation von “Einstein 2″, einer Version, die verdächtige Netzaktivtitäten aufspüren und Experten des Abwehrdienstes CERT alarmieren soll. Mit Nachfolgeversion 3 sollen Schadprogramme auch automatisch abgewehrt werden. “Einstein 3″ ist bei Bürgerrechtsorganisationen umstritten, da weite Teile des Programms geheim gehalten werden, vor allem in welchem Umfang der private Internet-Datenverkehr von den behördlichen Notfalldiensten analysiert wird… weiterlesen
Verfasst von: bisschenparanoid | 4. Februar 2011

In Europa tickt eine «Renten-Zeitbombe»

Diejenigen Staaten, die dies noch nicht getan haben, sollten das Rentenalter anheben und an die Lebenserwartung knüpfen.» So steht es in dem Mitte Januar von der EU-Kommission vorgelegten «Jahreswachstumsbericht», der Leitlinien für die Haushalts- und Reformpolitik der Mitgliedstaaten der EU vorschlägt. In der ersten Ausgabe des künftig jährlich erstellten Berichts bilden Rentenreformen – neben dem Rentenalter geht es unter anderem auch um den Abbau von Vorruhestandsregelungen – eine von zehn Empfehlungen. Kein Zweifel: Die Schuldenkrise im Euro-Raum hat die Altersvorsorge stärker in den Vordergrund gerückt, weil sie Rentenreformen zur längerfristigen Entlastung der Staatsfinanzen noch dringender macht…weiterlesen auf NZZ

Verfasst von: bisschenparanoid | 1. Februar 2011

USA haben Zugriff auf innereuropäische Bankdaten

US-Terrorfahnder haben tiefere Einblicke in die Finanzen Tausender Europäer als bislang bekannt. Der Swift-Vertrag erlaubt laut “Financial Times Deutschland” auch den Zugriff auf Bank-Überweisungen innerhalb Europas. Grund ist die schleppende Umstellung auf das neue Zahlungssystem Sepa. US-Terrorfahnder haben im Rahmen des transatlantischen Bankdatenabkommens Swift auch Zugriff auf innereuropäische Kontodaten. Das berichtet die “Financial Times Deutschland”. Wie die EU-Kommission jetzt einräumte, können die USA auf Überweisungen von einem EU-Land ins andere zugreifen, sofern diese über das System Swiftnet Fin erfolgen. Ein Sprecher des Finanzdienstleisters Swift habe dies ebenfalls bestätigt…weiterlesen auf Spiegel Online

Verfasst von: bisschenparanoid | 1. Dezember 2010

WikiLeaks: US-Depeschen trotz DDoS-Attacke online

Verfasst von: bisschenparanoid | 1. Dezember 2010

Wikileaks unter DDOS Attack

Laut einem Artikel auf einem der Blogs, die von Forbes gehostet werden, nämlich dem von Andy Greenberg wurde Wikileaks kurz vor dem Leak der 392.000 geheimen Irak-Dokumente angegriffen und anschließend erfolgreich gehackt. Hinter den Angriffen sollen gut ausgebildete Leute gesteckt haben bzw. Leute, die Ahnung hatten von dem, was sie machen.

Ein Teammitglied von Wikipedia hat über den offiziellen Twitter-Account folgendes geschrieben(Tweet):

WikiLeaks communications infrastructure is currently under attack. Project BO move to coms channel S. Activate Reston5.

Der letzte Satz ist anscheinend eine verschlüsselte Nachricht an andere Wikileaks-Mitglieder.

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Verfasst von: bisschenparanoid | 17. November 2010

Körperscanner, Hundert nackte Amerikaner im Netz

In den USA tobt eine heftige Debatte über Flughafensicherheit. Bilder, die mit Körperscannern bei Sicherheitskontrollen angefertigt werden, sollen eigentlich sofort gelöscht werden – nun sind Tausende trotzdem gespeicherte Nacktbilder aufgetaucht. 100 davon stellte ein Tech-Blog ins Netz.

Die für Sicherheit im Luftverkehr zuständige US-Behörde TSA (Transportation Security Administration) verbürgt sich für die Datensicherheit ihrer Körperscanner. Bilder, welche von den Scannern an US-Flughäfen von Passagieren während der Sicherheitskontrollen aufgenommen werden, “werden automatisch vom System gelöscht, sobald sie von einem Sicherheitsbeamten freigegeben werden”, so das TSA-Reglement. Der US-Tech-Blog Gizmodo hat nun aber herausgefunden, dass diese Regel wohl nicht überall praktiziert wird. Ausgerechnet die Sicherheitsbeamten eines Gerichtsgebäudes haben Tausende solcher Bilder archiviert. Lies mehr …

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