
Project Tor
Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Zu diesem Zweck gibt es jedoch mittlerweile zahlreiche Anonymisierungsdienste.
Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Die eigene IP-Adresse kann vom abgefragten Server gesehen und auch gespeichert werden. Anhand der Provider-Logs können diese Daten sogar Personen direkt zugeordnet werden. Dies können zwar in Deutschland nur die Behörden. Angesichts aktueller Entwicklungen wie der Vorratsdatenspeicherung jedoch haben trotzdem viele Benutzer das Bedürfnis nach Anonymität. In autoritären Regimes wie beispielsweise China und dem Iran kann es für Dissidenten sogar sehr wichtig sein, sich anonym im Internet bewegen zu können.

Für kostenlose Cloud-Angebote zahlen die Nutzer mit ihren Daten. Private Fotos, Videos und Tagebücher mit Freunden in aller Welt teilen, den Termin für die nächste Vorstandssitzung des Tennisvereins koordinieren, im Thailandurlaub auf Adressen und wichtige Dokumente zugreifen, im Geschwisterkreis ein gemeinsames Erinnerungsbuch für die goldene Hochzeit der Eltern erstellen – Cloud-Computing macht’s möglich. Flickr, YouTube, Doodle, Dropbox oder Google Docs heißen die entsprechenden Dienste, täglich werden es mehr.
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