Verfasst von: bisschenparanoid | 26. Juli 2011

Gefahr für Apple-Notebooks, Experte warnt vor Akku-Viren

Macbook-Akku: Neues Angriffsziel für Hacker?

Diese Bedrohung ist neu: Durch Manipulation der Steuerungschips könnten Hacker Notebook-Akkus zerstören. Womöglich könne man auf diesem Weg sogar unbemerkt von Schutzprogrammen Viren einschleusen, warnt ein Sicherheitsexperte – und kündigt baldige Abhilfe an.

Wenn sich PC-Sicherheitsexperten aus der ganzen Welt Ende Juli in Las Vegas treffen, werden Hard- und Software-Hersteller genau verfolgen, was sie zu berichten haben. Auf der jährlich stattfindenden Black-Hat-Konferenz präsentieren Tüftler und Forscher neue Sicherheitslücken, die sie in aktuellen Computerprodukten, Betriebssystemen und Anwenderprogrammen gefunden haben. Eine spektakuläre Enthüllung hat jetzt der Sicherheitsforscher Charlie Miller von der IT-Sicherheitsfirma Accuvant angekündigt: Notebook-Akkus, die von Hackern missbraucht werden können. Lies mehr …

Datenabfrage im großen Stil: Die Polizei in Dresden hat massenhaft den Mobilfunkverkehr ausgewertet. Nun wird bekannt: In mehr als 40.000 Fällen hat sich das Landeskriminalamt persönliche Daten der Handybesitzer besorgt.

Das Landeskriminalamt Sachsen hat in einem Ermittlungsverfahren die Namen, Adressen und Geburtsdaten von mehr als 40.000 Personen abgefragt, die am 18. und 19. Februar in Dresden ihr Handy benutzt haben. Das geht aus einer Antwort des sächsischen Innenministeriums auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Henning Homann hervor.

Der Hintergrund dieser massiven Datenabfrage durch das Landeskriminalamt: In Dresden hatten am 19. Februar Tausende friedlich gegen einen Aufmarsch von Neonazis protestiert. Gewalttätige Randalierer hatten am Rande der Demonstration Polizisten angegriffen, laut dem sächsischen Innenministerium wurden dabei 112 Polizeibeamte verletzt, einige von ihnen schwer. Die Polizeidirektion Dresden und die Sonderkommission “19. Februar” ermitteln. Lies mehr …

Verfasst von: bisschenparanoid | 13. Juli 2011

Google will Nutzerprofile direkt verkaufen

Der Konzern plant eine Börse namens DDP, auf der Werbefirmen sich Nutzerprofile zusammenstellen und kaufen können. Die Daten liefert Google, beziehungsweise der Nutzer. Google plant eine Börse für Nutzerprofile, über die Werbeunternehmen Datensätze kaufen können. Das Projekt werde unter dem Kürzel DDP entwickelt, berichtete das Online-Fachmagazin AdAge Digital. Lies mehr …

Verfasst von: bisschenparanoid | 9. Juli 2011

Hardware-Importe, US-Heimatschutz fürchtet Spionage-Viren ab Werk

Rechner mit eingebautem Spähprogramm, Smartphones mit vorinstalliertem Trojaner: Experten spekulieren seit Jahren über Spionage-Angriffe durch ab Werk infizierte Hardware aus Fernost. Nun bestätigte ein hochrangiger US-Heimatschützer, dass es solche Fälle gegeben hat.

So schwierig war die Frage gar nicht, die der US-Abgeordnete Jason Chaffetz am vergangenen Donnerstag im US-Repräsentantenhaus bei einer Ausschusssitzung stellte. Ob im Ausland gefertigte IT-Komponenten mit vorinstallierter Schadsoftware in die Vereinigten Staaten importiert worden seien, wollte Chaffetz von einem hochrangigen Vertreter des US-Heimatschutzministeriums wissen. Prompt geriet der stellvertretende Unterstaatssekretär Greg Schaffer ins Stottern (siehe YouTube-Video unten). Lies mehr …

Verfasst von: bisschenparanoid | 9. Juli 2011

Hacker klauen Daten von Zoll-Server

Jetzt wurde auch eine deutsche Ermittlungsbehörde Opfer eines Hackerangriffs: Unbekannte haben brisantes Material von mindestens einem Zoll-Rechner entwendet, die Daten wurden im Web veröffentlicht.

Die Unbekannten haben mindestens ein Ziel erreicht: Aufmerksamkeit. In der Nacht zum Freitag veröffentlichte eine Hackergruppe namens NN-Crew im Web Datensätze, die angeblich von Servern von Ermittlungsbehörden entwendet wurden und detaillierte Informationen zu Überwachungseinsätzen der Behörden enthalten. Lies mehr …

Verfasst von: bisschenparanoid | 24. Juni 2011

Massenhafte Handyüberwachung in Dresden

Bei einer Demonstration gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Dresden hat die Polizei im Februar eine großräumige Handyüberwachung eines Stadtviertels durchgeführt. Von allen Handybesitzern, die sich zu dieser Zeit in dem Gebiet aufhielten, wurden ein- und ausgehende Anrufe, SMS-Verbindungen und die jeweilige Position erfasst, bestätigte die Staatsanwaltschaft Dresden einen Bericht der “tageszeitung”. Laut der Zeitung waren über vier Stunden lang tausende Demonstranten und Anwohner, darunter Journalisten, Anwälte und Politiker, von der Überwachungsmaßnahme betroffen.

 

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Verfasst von: bisschenparanoid | 1. Juni 2011

USA erklären das Netz zum Kriegsschauplatz

Die USA wähnen sich im Internet-Krieg – und behalten sich vor, künftig mit konventionellen Mitteln auf Hacker-Angriffe zu reagieren. Setzt ein Land Viren, Würmer und Trojaner in Bewegung, riskiert es eine Vergeltung durch Kampfjets, Panzer und Bodentruppen. “Wer die Stromnetze unseres Landes sabotiert, muss mit Raketen im Schornstein rechnen”, sagte ein Pentagon-Sprecher dem “Wall Street Journal”. Der Cyberwar soll nicht länger nur virtuell geführt werden.

Es ist ein Vorgeschmack auf eine neue Strategie der US-Regierung. Das Verteidigungsministerium ist derzeit dabei, formale Regeln zum Umgang mit Internet-Angriffen aufzustellen. Nach jahrelanger Diskussion soll die Cyber-Doktrin jetzt in Kraft treten. 30 Seiten umfasst die Strategie, Teile davon sollen im Juni vorgestellt werden. Kernbestandteil: Sollte ein Cyber-Angriff die Energieversorgung stören, Krankenhäuser ausschalten und somit viele Menschenleben in Gefahr bringen, wird zurückgeschlagen…weiterlesen auf Spiegel Online

Verfasst von: bisschenparanoid | 30. April 2011

Facebook – Protestgruppen fühlen sich politisch verfolgt

Das soziale Netzwerk Facebook hat nach einem Bericht des Guardian dutzende Profile deaktiviert, die politischen Gruppen zuzuordnen sind. Darunter befand sich auch das Profil von UK Uncut und anderen Protestbewegungen, die Kritik an der Wirtschafts- und Sozialpolitik der britischen Regierung geäußert haben. Betroffen sind auch Seiten, die während der Universitätsbesetzungen im Dezember von Studenten gegründet wurden.

Die betroffenen Seiten können nicht mehr aufgerufen werden, stattdessen erscheint eine Fehlermeldung. Administratoren der Profile sagen, dies habe zahlreiche Verbindungen unter den Aktivisten außer Kraft gesetzt. Mittlerweile gibt es auf Facebook die Gruppe “Stop The Facebook Purge” (“Stoppt die Facebook-Säuberung”)…weiterlesen auf Zeit Online

Verfasst von: bisschenparanoid | 5. April 2011

Volkszählung 2011 in Deutschland – Zensus 2011

Damit der Zensus nicht zu teuer und aufwändig wird, wird nur etwa ein Drittel aller Personen in Deutschland direkt befragt.

Für die „Haushaltebefragung” werden per Zufall Anschriften ausgewählt. Alle Menschen, die dort wohnen, werden um Auskünfte über sich selbst gebeten — das sind nach einer Schätzung etwa 7,9 Millionen Personen. Für minderjährige Kinder beantworten die Eltern die Fragen.

Die Stichprobe wird so gezogen, dass vor allem Anschriften in Gemeinden mit mindestens 10 000 Einwohnern hineinkommen, außerdem Häuser mit sehr vielen Wohnungen. Tests haben gezeigt, dass die amtlichen Melderegister dort besonders viele Fehler enthalten — weil die Menschen dort häufiger umziehen, heißt es beim Statistischen Bundesamt. Aus dem gleichen Grund werden auch alle Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften wie Internaten, Studentenwohnheimen, Klöstern und Seniorenstiften befragt. In heiklen Fällen, wie einem Gefängnis, stehen nicht die Insassen, sondern die Anstaltsleiter Rede und Antwort. Lies mehr …

Bürgerrechtsaktivisten und Datenschützer zeichnen jedes Jahr Firmen und Organisationen mit den Big Brother Awards aus. Dieses Jahr unter den so Gescholtenen: Apple, Facebook – und die Volkszähler der Bundesregierung.

Wolfgang Schäuble hat schon einen, Otto Schily sogar zwei: In diesem Jahr erhält der Vorsitzende der Zensuskommission Gert G. Wagner einen Big Brother Award – eine Auszeichnung von Datenschutzaktivisten für unersättliche Datensauger bei staatlichen Stellen und in der Wirtschaft. Wagner wird stellvertretend für die Zensuskommission ausgezeichnet – und anders als seine prominenten Vorgänger hat Wagner die Einladung zur Preisverleihung in Bielefeld sogar angenommen. Lies mehr …

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